+++ TourTagebuch 19. April – Podiumsdiskussion der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Rendsburg +++


Am Dienstagabend hatte die Regionalgruppe Mitte der GdP Schleswig-Holstein die Direktkandidat*innen von SPD, Grüne, FDP und CDU aus Rendsburg und Neumünster zu einer Podiumsdiskussion in Nordkolleg nach Rendsburg eingeladen. Für die SPD nahm ich teil und stand Rede und Antwort zu den Fragen der Polizist*innen und Polizisten – zum Leitantrag der GdP „Wie viel und welche Polizei braucht Schleswig-Holstein?“

Ich machte klar: Wir unterstützen das Ziel einer modernen, motivierten, gut ausgebildeten und ausgerüsteten Polizei für alle Bürger*innen in Schleswig-Holstein. Voraussetzung für eine moderne Landespolizei ist eine zeitgemäße personelle und technische
Ausstattung. Auch eine moderne Führungskultur und eine dem gesellschaftlichen Wandelentsprechende und an den aktuellen Einsatzerfordernissen angepasste Aus- und Fortbildung müssen gewährleistet sein.

Der noch von der Küstenkoalition initiierte Personalaufbau mit der Einstellungsoffensive wird im Jahr 2023 fünfhundert Polizist*innen mehr bedeuten. Das ist gut, aber es reicht nicht aus. Das von der aktuellen Landesregierung in den letzten Jahren weitergeführte Programm „500 (Polizist*innen mehr) bis 2023“ wird von uns fortgesetzt werden, da die Anforderungen an polizeiliches Handeln vielfältiger werden und sich die Landespolizei insbesondere im Bereich Cyber-Crime neuen Herausforderungen stellen muss. Darauf wollen wir mit einer entsprechenden Personalausstattung reagieren. Wir erkennen an, dass die Anforderungen an die Polizei in allen Bereichen steigen. Die Begleitung von Großereignissen, immer komplexere Ermittlungsvorgänge in einer digital vernetzten Welt und berechtigte Forderungen der Bürger*innen an eine Polizei vor Ort erfordern weiter erhöhte Einstellungszahlen über 2023 hinaus.
„Eine leistungsstarke, moderne Polizei ist zentral für unser aller Sicherheit in Schleswig-Holstein.“